Canon IXUS 255 HS Digitalkamera Test 2016

Canon IXUS 255 HS

Canon IXUS 255 HS

Wertung & Auszeichnung 1)

Canon IXUS 255 HS Test

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Gesamturteil
Ausstattung
& Funktionen
Handhabung
& Fotoqualität
Verarbeitung
Preis-Leistung

Merkmale

  • HS System mit 12,1 Megapixel CMOS-Sensor
  • Intelligent IS für gestochen scharfe Fotos und Movies
  • 10fach optischemZoom und 24-mm-Weitwinkelobjektiv verbaut
  • Full-HD-Movies(1080p)mit Stereoton können gedreht werden

Vorteile

  • Schnappschusstauglich
  • Einfache Bedienung
  • WLAn vorhanden

Nachteile

  • Schärfeverlust am Rand

Typ

Technische Daten

MarkeCanon
ModellIXUS 255 HS
Aktueller Preisca. 350 Euro
KameraklasseReisezoom-Kamera
Maximale Auflösung12,0 Megapixel
Bildgröße4.000 x 3.000 Pixel
Video-Auflösung1.920 x 1.080 Pixel
Display3,0 Zoll
Display-Auflösung461.000 Subpixel
Display schwenkbar-
Display-Helligkeit anpassbarmanuell
Sucher-
Bildsensor-TypCMOS
Bildsensor-Größe1/2,3 Zoll
Optisches Zoom10,0fach
Minimale Brennweite24 mm
Maximale Brennweite240 mm
Optischer BildstabilisatorLinse beweglich gelagert
Mindestabstand Makro1 cm
Lichtstärke Objektiv (Weitwinkel - Tele)1:3 - 1:6.9
Aufnahme-ModiAutomatik, Programm
Aufnahme-Programme19 Motivprogramme, automatische Programmwahl
Panorama-ProgrammPanorama-Assistent
Minimale Verschlusszeit (Automatik)1/2.000 s
Maximale Verschlusszeit (Automatik)1,00 s
Minimale Verschlusszeit (Manuell)-
Maximale Verschlusszeit (Manuell)15 s
Blende (Automatik)3,0 - 8,0
Blende (Manuell)-
Einstellbare Blendenstufen (Av, M)-
Minimale Empfindlichkeit (ISO min)ISO 80
Maximale Empfindlichkeit (ISO max)ISO 6.400
Abmessungen97 x 56 x 23 mm
Gewicht145 Gramm

Arg unübersichtlich ist er, der Markt für kompakte Einsteigerkameras im Preissegment zwischen 150-200€. Nicht nur der Wettbewerb unter den Kameraherstellern selbst, sondern auch der durch beispielsweise immer leistungsstärkere Handy-Kameras bedingte Konkurrenzdruck aus dem Lager mobiler Endgeräte zwingt die Produzenten zu einer Politik besonders rascher Modellwechsel. Wer sein neuestes Modell im September zur Internationalen Funkausstellung (IFA) präsentiert, muss im Folgejahr wegen der Consumer Electronics Show (CES) Anfang Januar oder der im März stattfindenden CeBIT meist schon mit deutlichen Preisnachlässen reagieren, um die Rivalen auf Distanz zu halten. Schnäppchenjäger, die auf der Suche nach einer soliden Reisezoomkamera sind und nicht unbedingt die allerneueste Technologie haben müssen, können auf diese Weise ordentlich Geld sparen. Ein solcher Kandidat ist auch die Canon IXUS 255 HS

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Ausstattung

Das kontrastreiche Display der IXUS 255 HS ermöglicht mit seinen 7,5 cm (3,0 Zoll) bei einer Auflösung von 461.000 Pixeln eine gute Bildkontrolle und ist erfreulich spiegelungsarm. Lediglich bei starker Sonneneinstrahlung leidet die Ablesbarkeit. Hält man die Play-Taste etwas länger gedrückt, wechselt das Gerät auch im ausgeschalteten Zustand in den Wiedergabemodus. Über die „Disp.“-Taste sind diverse Zusatzinformationen (z. B. Bildgröße, Iso-Wert, Aufnahmedatum, Histogramm zur Helligkeitsverteilung etc.) zu den bereits gemachten Aufnahmen möglich. Dass das Thema Social Media auch den Kameramarkt erfasst hat, zeigt das Feature „Face ID“, das helfen soll, Personenaufnahmen zu optimieren. Gesichter können erkannt und mit einer Altersangabe versehen werden, um anhand dieser Daten automatisch den richtigen Aufnahmemodus zu aktivieren. Auf diese Weise sollen der Beach-Volleyballspieler in der grellen Mittagssonne oder das im Halbdunkel schlafende Kleinkind stets korrekt in Szene gesetzt werden können.

Bei der IXUS 255 HS setzt Canon weniger auf manuelle als auf automatisierte Einstellungen und hat damit klar die Zielgruppe der Hobbyfotografen im Visier, die ohne große Fummelei und Vorkenntnisse ordentliche Resultate erzielen wollen. Den vergleichsweise spartanischen manuellen Einstellungsmöglichkeiten steht eine ganze Reihe automatischer Szenenprogramme, Auslösemodi (z. B. Blinzeln, Lächeln) und Kreativ-Filter (u. a. Fischaugen-, Poster- oder Spielzeugkamera-Effekt) gegenüber. Auch an die Möglichkeit der Aufnahme von Full-HD-Filmen oder Highspeed-Serienbildern wurde gedacht. Mit der integrierten Wlan-Konnektivität der IXUS versucht Canon die Gruppe der Smartphone-User ins Boot zu holen. Durch das im App Store bzw. Google Play Store erhältliche Programm „CameraWindow“ können mittels „Share“-Funktion Bilder auf Facebook oder E-Mail hochgeladen oder GPS-Informationen in eigene Aufnahmen integriert werden. Auch die Fernsteuerung der Kamera ist mit dieser App möglich. „Klassische“ Anschlussmöglichkeiten gibt es durch einen USB-Port und eine HDMI-Schnittstelle. Wir vergeben 3.5 von 5 Sternen.

Handhabung und Fotoqualität

Mit einer Brennweite zwischen 24 und 240 mm ist die IXUS gut gerüstet für die gängigsten Aufnahmesituationen. Das Ultraweitwinkel ermöglicht die Aufnahme von Personengruppen, ohne allzu sehr auf Distanz gehen zu müssen, außerdem zoomt das Tele bei Bedarf auch weiter entfernte Objektive ordentlich heran. Bei der Auflösung scheint die Kamera auf den ersten Blick zu schwächeln. Mit „nur“ 12.1 Megapixeln dürfte es die Canon angesichts des mittlerweile auch von Smartphone-Anbietern betriebenen Pixel-Wettrüstens nicht eben leicht haben. Dabei sollte es sich inzwischen herumgesprochen haben, dass für die Bildqualität nicht nur die Pixeldichte, sondern insbesondere das Zusammenspiel von Sensortechnologie und Bildprozessor ausschlaggebend ist. Dieser Aspekt gewinnt vor allem bei solchen Kameras an Bedeutung, die wie die IXUS durch die Kombination aus Kompaktbauweise und großer Brennweite eine vergleichsweise geringe Lichtstärke aufweisen. Die geringere Pixeldichte auf dem CMOS-Sensor der Canon sorgt daher für weniger Farbrauschen als bei so manchem 16- oder 18-Pixel-Konkurrenten. In Kombination mit dem verwendeten DIGIC 5 Prozessor, einer abgespeckten Variante des auch in der EOS 5D Mark III verbauten 5+, gelingen so durchwegs erstaunlich gute Aufnahmen mit feinen Details und natürlichen Farben.

Auch die Geschwindigkeit profitiert von dem schnellen Prozessor. Vom Hochfahren aus dem ausgeschalteten Zustand bis zum ersten Bild vergehen gerade einmal zwei Sekunden. Der High-Speed-Modus ermöglicht Serienaufnahmen von ca. 6.2 Bildern pro Sekunde. Videoaufnahmen sind in Full-HD-Qualität (1920 x 1080 Pixel) bei 24 Vollbildern pro Sekunde möglich. Auch hier ist die Performance der IXUS 255 HS mehr als nur durchschnittlich, lediglich der Autofokus könnte bisweilen etwas schneller reagieren. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Verarbeitung

Wie man das von Canon gewohnt ist, so wurde auch dieses Modell bestens verarbeitet. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Preis-/Leistungsverhältnis

Aktuell bekommt man die IXUS 255 HS für 350 Euro im Online-Shop von Amazon. Aktuell ist dieser Preis enorm gut. Wir vergeben 4.5 von 5 Sternen.

Fazit

Seit dem Jahr 2000 bietet Canon mit der IXUS-Modellreihe kompakte Digitalkameras mit praxisgerechter Ausstattung für die Zielgruppe der anspruchsvollen Gelegenheitsfotografen an. Die getestete IXUS 255 HS ist ein würdiger Ahne dieser Vorfahren und überzeugt mit ihrer soliden Verarbeitung, intuitiver Bedienbarkeit, 10-fach optischem Zoom und schöner Bildqualität. Die WLAN-Konnektivität ermöglicht bei Bedarf die Erweiterung der Kamerafunktionen um von vielen Usern geschätzte Smartphone-Features wie etwa das Teilen von Bildern oder Geotagging. Wer auf der Suche nach einer guten Allround-Kamera ist, sollte sich die Canon also einmal näher anschauen. Wir vergeben insgesamt 4 von 5 Sternen. Bei Amazon finden wir derzeit 141 Kundenrezensionen, welche durchschnittlich 4.0 Sterne vergeben.

 

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