Samsung EX2F Digitalkamera Test 2016

Samsung EX2F

Samsung EX2F

Wertung & Auszeichnung 1)

Samsung EX2F Test

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Gesamturteil
Ausstattung
& Funktionen
Handhabung
& Fotoqualität
Verarbeitung
Preis-Leistung

Merkmale

  • 10,9 mm (1/1,7 Zoll) BSI CMOS Bildsensor mit 12,8 Mio. Pixel
  • Samsung Objektiv mit 3,3-fach opt. Zoom (4-fach digital), Brennweite 5,2 - 17,2 mm (bezogen auf KB: 24 - 80 mm)
  • 7,6 cm (3 Zoll), TFT-LCD Display mit 614.000 Pixeln

Vorteile

  • Lichtstärke ist hoch
  • Großer Bildsensor
  • WLAN
  • OLED-Display knackescharf

Nachteile

  • Akku-durstig
  • Schärfeverlust am Bildrand feststellbar

Typ

Technische Daten

MarkeSamsung
ModellEX2F
Maximale Auflösung12,0 Megapixel
Bildgröße4.000 x 3.000 Pixel
Video-Auflösung1.920 x 1.080 Pixel
Display3,0 Zoll
Display-Auflösung614.000 Subpixel
Display schwenkbar2 Achsen
Display-Helligkeit anpassbarmanuell, automatisch
Sucher-
Bildsensor-TypCMOS
Bildsensor-Größe1/1,7 Zoll
Optisches Zoom3,3fach
Minimale Brennweite24 mm
Maximale Brennweite80 mm
Optischer BildstabilisatorSensor beweglich gelagert
Mindestabstand Makro1 cm
Lichtstärke Objektiv (Weitwinkel - Tele)1:1.4 - 1:2.7
Aufnahme-ModiAutomatik, Programm, Zeitvorwahl, Blendenvorwahl, Manuell
Aufnahme-Programme30 Motivprogramme, automatische Programmwahl
Panorama-ProgrammPanorama-Assistent
Minimale Verschlusszeit (Automatik)1/2.000 s
Maximale Verschlusszeit (Automatik)0,13 s
Minimale Verschlusszeit (Manuell)1/2.000 s
Maximale Verschlusszeit (Manuell)30 s
Blende (Automatik)1,4 - 7,7
Blende (Manuell)1,4 - 7,7
Einstellbare Blendenstufen (Av, M)16 Blendenstufen
Minimale Empfindlichkeit (ISO min)ISO 80
Maximale Empfindlichkeit (ISO max)ISO 3.200
Abmessungen112 x 62 x 29 mm
Gewicht320 Gramm

Für den gehobenen Anspruch – die Firma Samsung hat mit ihrer Kompaktkamera EX2F ein Modell auf den Markt gebracht, das sich an erfahrene Fotografen richtet. Dabei will die Kamera neben einer besseren Handhabung auch mit diversen technischen Funktionen von sich überzeugen.

Ausstattung

Die EX2F von Samsung ist mit einem 3,3-fachen Zoomobjektiv ausgestattet, welches eine Lichtstärke von f1,4 und eine Brennweite von 24 bis 80 Millimetern besitzt. Zur Stabilisierung der Bilder werden sowohl ein OIS- als auch ein digitaler DIS angeboten, welche man bei Bedarf alleine oder zusammen einschalten kann. Um das Objektiv geeignet einzustellen, gibt es ganz standesgemäß einen manuellen Fokus über das Drehrad auf der Rückseite, der allerdings erst über das Drücken einer Knopfkombination angeschaltet wird. Automatische Fokus-Funktionen wie eine Gesichtserkennung oder der Verfolgen-AF sind da wesentlich einfacher über eines der beiden oberen Wahlräder zu aktivieren. Zusätzlich können Funktionen wie eine Lächel- oder Blinzelfunktion eingestellt werden, die dafür sorgen sollen, dass das perfekte Gesichtsbild entsteht. Allerdings ist die Funktion nicht immer genau und erkennt beispielsweise ein Lächeln nur, wenn auch die Lippen geöffnet sind.

Möchte man die Kamera selbst die Arbeit machen lassen, werden ein Halb- und ein Vollautomatik-Programm angeboten. Mit denen sucht die EX2F automatisch nach einem Objekt, stellt eine geeignete Brennweite für das Umgebungslicht ein und legt auch den Fokus selbst fest. Die Kamera speichert zudem einzelne Bilder im RAW-Format zwischendurch ab, um so eine Grundlage für eine spätere Bildbearbeitung zu liefern. Aber auch eine Abspeicherung im JPEG-Format ist eingerichtet, sodass man beide Bildformate hinterher am Computer miteinander vergleichen kann. Eine direkte Übertragung auf ein externes Gerät funktioniert dabei entweder über den USB-2.0-Anschluss oder auch kabellos über WLAN. Letztere ist dazu gedacht, Bilder oder Videos direkt von der Kamera auf Cloudsysteme oder Social Networks zu übertragen. Wir vergeben 4.5 von 5 Sternen.

Handhabung und Fotoqualität

Die EX2F liefert die überraschend gute Bildergebnisse bei Einstellungen sogar bis ISO 1800. Daran leistet das hervorragende und extrem lichtstarke Markenobjektiv von Schneider-Kreuznach (f1,4 bis f2,7) seinen nicht unerheblichen Beitrag. Die generelle Auflösung der Kamera liegt bei 12,4 Megapixeln und kann durchaus überzeugen. Eine Vignettierung tritt kaum auf, allerdings kommt es gerade im Weitwinkelbereich zu ganz leichten Verzerrungen und Verzeichnungen. Bei größeren Blendenöffnungen brechen die Linienpaare am Bildrand leicht ab, wodurch die Fotos im Zentrum scharf bleiben, dafür an den Kanten aber ganz leicht verwaschen wirken. Feststellen kann man dies aber mit bloßem Auge zumeist kaum. Alles in allem ist die gelieferte Bildqualität im Rahmen des Preises absolut zufriedenstellend. Hierzu trägt auch der makellose Bildstabilisator seinen Teil bei. Bei der Farbdarstellung liegt die EX2F größtenteils im normalen Bereich, allerdings kann es zu leicht überhöhten Werten im Blau- und Rotkanal kommen, wenn die Brennweite stark ansteigt. Dafür ist der manuelle Weißabgleich sehr genau und kleine Abweichungen treten nur bei höheren ISO-Stufen auf.

Rein optisch orientiert sich die knapp 330 Gramm schwere, robuste Kamera an klassischen Modellen und präsentiert sich mit einer ausgebuchteten Kante an der rechten Seite zur besseren Greifbarkeit, zwei Wahlrädern oben auf der Kamera und einem Einstellungsrad an der Vorderseite sowie einem drei Zoll großen AMOLED-Display auf der Rückseite. Das Display ist sowohl dreh- als auch schwenkbar und kann dadurch an verschiedene Betrachtungswinkel angepasst werden. Durch die AMOLED-Technik, was eine Abkürzung für die von Samsung erfundene Active Matrix Organic Light Emitting Diode ist, präsentiert das Display satte Farben, lässt sich auch bei starker Sonneneinstrahlung noch vergleichsweise gut ablesen und ist zudem Stromsparend.

Das Zoomobjektiv auf der Vorderseite der EX2F Kamera lässt sich bei Bedarf durch das Aufschrauben eines Weitwinkelobjektivs noch erweitern. Darüber hinaus findet sich auf der Oberseite eine Halterung, an die falls gewünscht ein externer Blitz, Sucher oder auch ein Mikrofon angeklemmt werden können. Der in die Kamera integrierte Blitz muss dagegen manuell über einen Schiebeschalter ausgefahren werden, bevor er sich zum Knipsen von Bildern aktivieren lässt.

Für die Bedienung der Kamera gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die bereits erwähnten zwei Wahlräder auf der Oberseite der EX2F sind dazu da, den Kamera-Modus auszuwählen oder Zusatzfunktionen wie einen Selbstauslöser zu aktivieren. Wer es dagegen etwas schneller haben möchte, kann das vereinfachte Vier-Wege-Drehkreuz auf der Kamera-Rückseite benutzen oder direkt per Knopfdruck ins Kamera-Menü wechseln. Aktivierte Einstellungen und Zusatzfunktionen können außerdem über einen Fn-Knopf noch einmal angezeigt werden, bevor man ein Bild macht. Zur Übertragung der Aufnahmen sind auf der rechten Seite ein USB- sowie ein AV- und ein HDMI-Anschluss verbaut. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Verarbeitung

An der Verarbeitungsqualität gibt es nichts auszusetzen, zu große oder unterschiedliche Spaltmaße konnten von uns nicht festgestellt werden. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Preis-/Leistungsverhältnis

Aktuell bekommt man die Samsung für 0 (Preis derzeit nicht verfügbar) Euro im Online-Shop von Amazon. Am aktuellen Preis-/Leistungsverhältnis gibt es von unserer Seite her nichts aussetzen. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Fazit

Die EX2F von Samsung ist eine Kompaktkamera, die zwar kleinere Schwächen hat, aber im Großen und Ganzen durchaus überzeugen kann. Besonders das Griffgefühl der Kamera beim Knipsen und Filmen dank dem klassischen Design fällt positiv auf und auch die Bedienmöglichkeiten wahlweise über die oberen Einstellungsrädchen oder über das Vier-Wege-Drehkreuz auf der Rückseite bieten eine Handhabung für Anfänger sowie Profis. Was allerdings etwas ärgerlich ist, sind Dinge wie der integrierte Blitz, der nicht automatisch einsetzbar ist oder die umständliche Aktivierung der manuellen Fokus-Steuerung.

Bei der Bildqualität kann die EX2F mit Kameras in vergleichbaren Kategorien durchaus mithalten. Die Entscheidung, lediglich ein 3,3-faches Zoomobjektiv für die Kamera zu verwenden, ist aber doch etwas fraglich, da viele Einsteigergeräte bereits Objektive mit einem besseren Faktor verwenden. Dafür treten bei der EX2F aber keine Vignettierungen auf, was die Bilder allgemein verbessert.

Eine der größten Stärken der Kamera ist aber sicherlich ihr dreh- und schwenkbares AMOLED-Display auf der Rückseite, mit dem selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen die ausgewählten Bildobjekte und Fotos klar erkennbar sind. Zudem sind die einfache Konnektivität des Kameramodells sowohl über Kabel-Verbindungen als auch über WLAN sehr erfreulich. In Verbindung mit einem Smartphone kann man quasi direkt unterwegs hochauflösende Bilder schießen und diese direkt online stellen. Dadurch kann die Samsung EX2F durchaus als eine hochklassige Kompaktkamera bezeichnen und ist nicht nur für anspruchsvolle Fotografen empfehlenswert. Wir vergeben insgesamt 4 von 5 Sternen. Bei Amazon finden wir derzeit 64 Kundenrezensionen, welche durchschnittlich 4.5 Sterne vergeben.

Preisvergleich: Samsung EX2F

Daten vom 02.12.2016 um 15:36 Uhr, Preis kann jetzt höher sein.

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