Sony DSC-RX100 II Cyber-shot Digitalkamera Test 2016

Sony DSC-RX100 II

Sony DSC-RX100 II

Wertung & Auszeichnung 1)

Sony DSC-RX100 II Test

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Gesamturteil
Ausstattung
& Funktionen
Handhabung
& Fotoqualität
Verarbeitung
Preis-Leistung

Merkmale

  • 20.2 MP Exmor R CMOS Sensor
  • 3,6x optischer Zoom (7,2x Klarbild Zoom)
  • 28mm Carl Zeiss Vario Sonnar T* Objektiv
  • NFC One-touch und Wi-Fi

Vorteile

  • Bildqualität
  • Lichtstark im Weitwinkel
  • Automatik-Programme
  • WLAN
  • NFC

Nachteile

  • Kleine Tasten

Typ

Technische Daten

MarkeSony
ModellDSC-RX100 II
Aktueller Preisca. 498 Euro
Maximale Auflösung20,0 Megapixel
Bildgröße5.472 x 3.648 Pixel
Video-Auflösung1.920 x 1.080 Pixel
Display3,0 Zoll
Display-Auflösung1.229.000 Subpixel
Display schwenkbar1 Achse
Display-Helligkeit anpassbarmanuell, automatisch
Sucher-
Bildsensor-TypCMOS
Bildsensor-Größe1,0 Zoll
Optisches Zoom3,6fach
Minimale Brennweite28 mm
Maximale Brennweite100 mm
Optischer BildstabilisatorLinse beweglich gelagert
Mindestabstand Makro5 cm
Lichtstärke Objektiv (Weitwinkel - Tele)1:1.8 - 1:4.9
Aufnahme-ModiAutomatik, Programm, Blendenvorwahl, Zeitvorwahl, Manuell
Aufnahme-Programme13 Motivprogramme, automatische Programmwahl
Panorama-ProgrammSchwenkpanorama
Minimale Verschlusszeit (Automatik)1/2.000 s
Maximale Verschlusszeit (Automatik)4,00 s
Minimale Verschlusszeit (Manuell)1/2.000 s
Maximale Verschlusszeit (Manuell)30 s
Blende (Automatik)1,8 - 11,0
Blende (Manuell)1,8 - 11,0
Einstellbare Blendenstufen (Av, M)17 Blendenstufen
Minimale Empfindlichkeit (ISO min)ISO 100
Maximale Empfindlichkeit (ISO max)ISO 12.800
Abmessungen102 x 58 x 36 mm
Gewicht280 Gramm

Sony konnte bereits einige Male unter Beweis stellen, dass nicht nur Allwetter-Handys und Hightech-Spielkonsolen, sondern auch hochwertige Kamerasysteme aus dem Fernen Osten stammen dürfen. Denn schon mit der DSC-RX100 I lieferte der japanische Technikmeister eine anspruchsvolle Linsenlösung. Nun soll der offizielle Nachfolger, die Sony DSC-RX100 II, abermals Ruhm und Ehre ins Hause Sonys tragen mit der Optik einer Kompaktkamera und der Technik (sowie dem Preis!) einer Spiegelreflex. Ob dies auch gelungen ist, offenbart der Produktbericht.

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Ausstattung

Im Vergleich zum Vorgängermodell fallen bei der DSC-RX100 II nur wenige, dafür entscheidende Neuheiten auf. Der bereits erwähnte Schwenkbildschirm beispielsweise vereinfacht nicht nur die Bedienung, sondern bringt auch noch einen hochwertigen Wiedergabespaß der zuvor aufgenommenen Bilder und Videos mit sich – und zwar in einer Bilderpunktrate von 1.229.000 Subpixel. Ebenfalls hochwertig: der neue Bildsensor des Typs „Exmor-R“. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Linsentechnik aus dem Hause Sony, welche eine besonders breite Aufnahmefläche bietet. So fängt der Sensor im Durchschnitt viermal so viel Licht ein wie es bei einem herkömmlichen Kameraobjektiv der Fall ist. Die eigentliche Auflösung der Kamera liegt bei 20 Megapixel. Ein guter Mittelwert also, betrachtet man die diversen Highend-Linsen mit Auflösungsraten von über 40 Megapixel. Denn: Je mehr Pixel auf einer Aufnahme untergebracht werden, desto höher fallen deren Größen (speichertechnisch gesehen) aus. Auch die Aufnahmezeiten verzögern sich mit zunehmender Pixelzahl. Bei der DSC-RX100 II fallen diese mit einer minimalen Dauer von 1,2 Sekunden übrigens gut, wenn auch nicht hervorragend aus. Wer in den Sport-Modus wechselt, der darf sich jedoch über besonders kurze Verschlusszeiten freuen: Nicht einmal 4 Millisekunden muss der Nutzer in diesem Programm auf den nächsten Schnappschuss warten.

Der Akku liefert dabei stets eine zufriedenstellende Leistung, über 700 Aufnahmen sind mit einer Ladung möglich. Wieder aufgeladen wird der Akku dann per Kabel direkt in der Kamera. Videoaufnahmen sind in Full-HD mit 50 Vollbildern pro Sekunde möglich, dürfen jedoch höchstens 19 Minuten lang werden – mehr gibt der Puffer der lichtempfindlichen Sensortechnik nicht her. Die letzten zwei großen Neuerungen bergen demnach ein „Zubehörschuh“, welcher zum Aufstecken weiterer Blitzlichtblenden gebraucht werden kann. Zu guter Letzt verpasst Sony der Neuauflage zwei Drahtlosmodule: Mit dem NFC-Chip darf auch mit Smartphone & Tablet kommuniziert werden und dank des WLAN-Senders lassen sich auch PC und Drucker kontaktieren. Alternativ bleibt selbstverständlich noch die Verbindung via USB-Kabel. Wer seine Bilder gerne mit Photoshop und anderen Programmen späteren Schönheitsoperationen unterziehen möchte, dürfte von dem Expertenmodus und der Möglichkeit, seine Aufnahmen auch im detailreichen RAWFormat speichern zu können, profitieren. Per Drehscheibe oben am Kamerabody freuen sich Profis über verschiedene Motivprogramme bis hin zum manuellen Modus. Allen Anfängern und Hobbyfotografen steht wiederum ein ansehnlicher Automatikmodus zur Verfügung, welcher jeweils den „besten“ Bildmodus aussucht und eventuelle Nebeneffekte à la Pixelfusion & Co. möglichst gering halten soll. Wir vergeben 4.5 von 5 Sternen.

Handhabung und Fotoqualität

Die Bildqualität der Sony DSC-RX100 II fällt absolut hervorragend aus. Denn nicht nur die allgemein ansehnliche Auflösung (5.472 x 3.648 Pixel) einzelner Aufnahmen, sondern auch die Kontrast-, Farb- und Helligkeitswerte überzeugen auf ganzer Linie und rechtfertigen den hohen Anschaffungspreis. Dank des neuartigen BSI-Sensors des CMOS-Objektivs wird sogar das allseits gefürchtete Bildrauschen auf ein Minimum gedrückt: Selbst bei Einstellungsraten der ISO-Werte oberhalb der 12.000-er-Grenze (möglich ist ein Aufnahmemoment von bis zu 25.600) liefert die Kamera äußerst scharfe, helle und natürliche Abzüge. Einzig und allein die Trennschärfe fällt nicht optimal aus. Ein Umstand, den man jedoch – wenn überhaupt – nur im Testlabor feststellen kann und mit dem bloßen Auge kaum erkennen mag. So könnten rein theoretisch zwar minimale Weichzeichnungen an den Seiten der Fotos auffallen, sobald diese auf den heimeigen Riesen-Plasma-Fernseher geworfen werden, doch auf dem normalen PC-Monitor präsentieren sich die Bilder dieser Sony-Lösung in einem überaus guten Licht. Zoomtechnisch gesehen kann die DSC-RX100 II übrigens mit einem 3,5-fachen optischen und einem 20-fachen digitalen Vergrößerungssatz dienen – gute, wenn auch nicht hervorragende Werte. Einen abschließenden Pluspunkt verdient sich die „Kreativ-Kamera“, wie sie Sony bezeichnet, für deren zusätzlichen Filterring: Dieser lässt sich im Handumdrehen auf das eigentliche Objektiv stecken und ermöglicht es, durch einfache Drehungen besondere Effekte bei der Tiefenschärfe und Feinzeichnung einzufangen.

Vom rein optischen Aspekt her fällt die Kamera zudem sehr schlicht aus – manchem Nutzer eventuell sogar zu schlicht! Denn die eckige Bauweise und die harten Kanten verleihen der Sony DSC-RX100 II ein durchaus markantes „oldschool“ Auftreten. Immerhin ist das Gerät an den Vorderseiten etwas abgerundet. So liegt die Kamera dennoch einigermaßen gut in der Hand. Auf der Rückseite befindet sich zudem ein 3-Zoll großes hochauflösendes Klappdisplay. An den oberen, unteren und linken Seiten bestehen um den nach oben und unten schwenkbaren 7,2-Zentimeter-Diagonal-Bildschirm demnach nur minimale Gehäuseflächen. Rechts von der Anzeige befinden sich die üblichen Tasten, Knöpfe und Steuerkreuze. Die Bedienung erfolgt nämlich weiterhin auf „klassischem“ Wege – eine Gestensteuerung per Touchscreen ist nicht geboten. Das macht jedoch nichts: Die Menüführung ist klar strukturiert und selbst für Einsteiger einigermaßen schnell zu durchschauen. Lediglich für allzu große Hände könnten die kleinen Knopftasten den einen oder anderen Stolperstein mit sich bringen. Trotz seiner stolzen knapp 300 Gramm auf der Waage kommt die Sony-Camera recht kompakt daher. Hosentaschenformat ist das jedoch bei weitem nicht. Wir vergeben 4.5 von 5 Sternen.

Verarbeitung

Am schwarzen, gewöhnlichen Aussenleben der Sony DSC-RX100 II ist kaum etwas auszusetzen: Die Elemente sind allesamt sehr gut miteinander verarbeitet, halten das Modell ordentlich in Form und lassen keinerlei Knirschgeräusche vernehmen. Wir vergeben 4.5 von 5 Sternen.

Preis-/Leistungsverhältnis

Aktuell bekommt man die Sony für 498 Euro im Online-Shop von Amazon. Das Preis-/Leistungsverhältnis geht in Ordnung, ein Schnäppchen ist die Cam allerdings nicht. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Fazit

Summa summarum hat Sony mit der Neuauflage der bereits sehr erfolgreichen DSC-RX100 I einen mehr als würdigen Nachfolger geschaffen. Angefangen von der Bedienung über die eigentliche Bildqualität des tollen Carl Zeiss Objektivs bis hin zu dem breiten Zusatzprogramm hat diese Kamera schließlich eine ganze Reihe an Vorteilen zu bieten, von denen andere Modelle nur träumen können. Wir vergeben insgesamt 4.5 von 5 Sternen. Bei Amazon finden wir derzeit 160 Kundenrezensionen, welche durchschnittlich 4.3 Sterne vergeben.

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