Canon IXUS 125 HS Digitalkamera Test

Canon IXUS 125 HS

Canon IXUS 125 HS

Unsere Einschätzung

Canon IXUS 125 HS Test

<a href="https://digitalkamera-testportal.com/canon/ixus-125-hs/"><img src="https://digitalkamera-testportal.com/wp-content/uploads/awards/84.png" alt="Canon IXUS 125 HS" /></a>

Einschätzung
Ausstattung
& Funktionen
Handhabung
& Fotoqualität
Verarbeitung
Preis-Leistung

Merkmale

  • 16,1 Megapixel Auflösung mit CMOS-Sensor
  • 5 fach optisches Bild
  • 7,5 cm (3,0 Zoll) PureColor II G LCD (TFT) verfügt über Auflösung von 461.000 Pixeln
  • Full-HD-Movies möglich

Vorteile

  • Bildqualität passt
  • Autofokus fix
  • Display

Nachteile

  • Tasten
  • Autofokus bei Video nicht genau genug

Typ

Technische Daten

MarkeCanon
ModellIXUS 125 HS
Maximale Auflösung15,9 Megapixel
Bildgröße4.608 x 3.456 Pixel
Video-Auflösung1.920 x 1.080 Pixel
Display3,0 Zoll
Display-Auflösung461.000 Subpixel
Display schwenkbar-
Display-Helligkeit anpassbarmanuell
Sucher-
Bildsensor-TypCMOS
Bildsensor-Größe1/2,3 Zoll
Optisches Zoom5,0fach
Minimale Brennweite24 mm
Maximale Brennweite120 mm
Optischer BildstabilisatorLinse beweglich gelagert
Mindestabstand Makro3 cm
Lichtstärke Objektiv (Weitwinkel - Tele)1:2.7 - 1:5.9
Aufnahme-ModiAutomatik, Programm
Aufnahme-Programme27 Motivprogramme, automatische Programmwahl
Panorama-ProgrammPanorama-Assistent
Minimale Verschlusszeit (Automatik)1/2.000 s
Maximale Verschlusszeit (Automatik)1,00 s
Minimale Verschlusszeit (Manuell)-
Maximale Verschlusszeit (Manuell)15 s
Blende (Automatik)2,7 - 8,0
Blende (Manuell)-
Einstellbare Blendenstufen (Av, M)-
Minimale Empfindlichkeit (ISO min)ISO 100
Maximale Empfindlichkeit (ISO max)ISO 3.200
Abmessungen93 x 57 x 20 mm
Gewicht135 Gramm

Die Möglichkeit, ansehnliche Fotos innerhalb weniger Augenblicke zu schießen, ist seit der Entdeckung, Verbreitung und Nutzung der neuen High-End-Handys, auch Smartphones genannt, mittlerweile auch ganz ohne expliziter Kamera gegeben. Schließlich dürfen die Mikrolinsen von iPhone & Co. sogar mit Besonderheiten à la Blitzlicht, Ultrapixel und Weißabgleich dienen – warum also noch eine zusätzliche Kamera mit sich herumschleppen? Mit dieser Problematik hat sich nun Canon, der größte Kameraexperte der Welt, an die Produktion einer neuen, äußerst handlichen und angeblich besonders einsteigerfreundlichen Kamera herangetraut. Was die IXUS 125 HS alles zu bieten hat, wo deren Stärken sowie Schwächen liegen und ob beziehungsweise warum sich der Kauf selbst für Besitzer eines der neuesten und schärfsten Smartphones lohnen könnte, verrät ein Blick in die Kundenbewertungen auf Amazon.

Ausstattung

Tief im Inneren der Canon IXUS 125 HS steckt ein „NB-11L“ Akku. Dieser hält im Alltag rund 200 bis 300 Bilder durch – kein wirklicher Topwert also. Als wesentlich lästiger als die eigentliche Laufzeit entpuppe sich jedoch die Aufladung: Anstatt die Kamera einfach via USB- oder Netzkabel mit PC oder Steckdose verbinden zu können, müsse der Akku aus dem Innenleben herausgeholt, in eine Aufladeschale gelegt und für gut drei Stunden vor sich hin laden – ein klarer Punktabzug in puncto Bedienung! Neben internen Lebenszellen hat die Canon-Platform selbstverständlich noch ein paar weitere (positive) Sonderheiten zu bieten: So dürfe der Mini-USB-Stecker, der gleichzeitig auch als AV-Port genutzt werden kann, durchaus als clever bezeichnet werden. Für den Fernseher oder den PC-Monitor im Eigenheim weist die Canon IXUS 125 HS übrigens noch einen klassischen HDMI Ausgang auf. Für Speicherkarten gibt es zudem genügend Platz in dem, für SD-, SD-HC- und SD-XC-Karten vorgesehnen, Slot, welcher sich überraschenderweise auf der Unterseite der Kamera, und nicht wie üblich an den Seiten, finden lässt.

In Bezug auf die einzelnen Aufnahmemodi ist die Canon IXUS 125 HS übrigens recht gut aufgestellt: Satte 58 unterschiedlich optimierte Kameraeinstellungen dürfen mit der Kamera genossen werden. Der große Vorteil: Die Kamera erkenne nahezu immer, welcher Modus gewünscht wird beziehungsweise angemessen ist, lasse sich jedoch auch manuell einstellen und biete  mit ihrem integrierten Tutorial sogar eine recht verständliche Einführung in die Welt der Pixel und Sensortechniken. Bei der Erkennung darf – rein theoretisch – eine weitere Besonderheit der Canon IXUS 125 HS genutzt werden. Diese verfügt nämlich auch über eine Gesichtserkennungssoftware, die sich die Gesichter von bis zu 12 Freunden merken kann und diese auf Gruppenfotos bevorzugt belichtet sowie mit entsprechenden Kennzeichnungen versieht. Im Gebrauch klappe dieser Dienst eigentlich ganz gut. Aber: Sobald sich die Personen weiter als drei Meter von der Linse entfernt befinden, erkenne die Canon IXUS 125 HS diese jedoch nur als normale Aufnahmeobjekte an. Immerhin werden keine wildfremden Personen als beste Freunde ausgeschrieben.

Einen wesentlich höheren Nutzen offenbare  jedoch die „Smart Shutter“ Funktion. Hier zählt die Kamera nämlich die Personen und knipst nach einer bestimmten Zeit im Selbstauslösermodus – so finde  auch der eigentliche Fotograf genügend Zeit, sich auf Gruppenfotos perfekt positionieren zu können. Und: Per Smart Shutter darf sogar auf Zuzwinkern fotografiert werden! Beide Anwendungen laufen erstaunlich reibungslos und nahezu ohne Fehlinterpretationen ab, stellen also einen großen Pluspunkt für die Hightech-Linse dar.

Ebenfalls mit an Bord: Ein 3 Zoll großes Display, welches zwar über keinerlei Touchfunktionen und Entspiegelungstechniken verfügt, mit seinen 460.000 Pixel jedoch ein mehr als scharfes und ansehnliches Bild von sich geben soll. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Handhabung und Fotoqualität

Ungeachtet des Funktionspakets kommt es bei einer Kamera stets auf eines an: auf die Qualität der Bilder beziehungsweise selbst gedrehten Videoclips. Beide Aufnahmetypen lassen sich trotz der Zielgruppe an Einsteiger und Kompaktnutzer bei der IXUS 125 HS mit einem wirklich guten Fazit umschreiben, bieten hier und da jedoch ein paar minimale Schwachstellen im Vergleich zur Konkurrenz. Angesichts des günstigen Preises seien diese aber absolut vertretbar. Hier die Details: Ausgestattet mit einem 3-Zoll-BSI-CMOS Bildsensor, welcher sich auf eine Brennweite zwischen 24 und 120 Millimeter einstellen lasse, sowie einer maximalen Lichtstärke von 5,7F liefert die Kamera je nach Wunsch sehr kleine und zielgerichtete Aufnahmen, könne aber auch zum Fotografieren größerer Landschaftsansichten genutzt werden. Hierbei mache sich übrigens auch die Verwendung des Panorama-Assistenten ausgezahlt – so können Bildmotive längen- und breitentechnisch angepasst, besonders weit außen liegende Objekte also ebenfalls mit nur einem einzigen Bild erfasst werden. Zoomtechnisch komme außerdem ein fünffacher Vergrößerungsspaß auf den Nutzer zu, werde jedoch zu später Abendstunde geknipst, erscheinen nur allzu oft Flimmereffekte und Bildrauschen – trotz Blitzlicht, HDR-Dynamik (Helligkeitsregelung) und Nachtmodus …

Positiv fällt den Usern auf jeden Fall noch der Bildstabilisator auf, welcher selbst für Personen mit zittrigen Händchen das Schießen ansehnlicher und scharfer Schnappschüsse möglich mache. Apropos ansehnlich: Bei der Wiedergabe von natürlichen Farben spiele die Canonlinse ihr großes Ass aus: Die Farbgebung sowie die eigentliche Schärfe der Bilder würden sich selbst mit denen hochwertiger Spiegelreflexkameras vergleichen lassen. Kein Wunder, mit einem 16-Megapixel-Objektiv und einem ansehnlichen Kontrastwert erscheinen die Aufnahmen äußerst fein und kraftvoll. Egal, ob diese auf dem integrierten Display, dem größeren PC-Monitor und sogar dem Breitbildfernseher im Eigenheim angeschaut werden! Ähnliches gilt übrigens auch für Videos. So sorgen zwar allzu schnelle Bewegungen immer noch für Bildschleier, doch im Großen und Ganzen würden auch bewegte Aufnahmen mit ihrer Bildpunktanzahl von 1.920 x 1.080 Pixel sehr knackig und sogar HD fähig ausfallen. In puncto „bewegte Bilder“ müsse abschließend noch die Serienbildaufnahmefunktion der Canon Ixus 125 HS erwähnt werden. Denn mit einer Wartezeit für die Scharfstellung von rund zweieinhalb Sekunden zwischen einzelnen Aufnahmen falle die Kamera nicht wirklich flott aus. Bei aktivierter Serienbildaufnahme werde wiederum alle 0,4 Sekunden ein (rund 14 Megapixel messendes) Bildchen abgelichtet. So können auch seltene Motive innerhalb kürzester Zeit mehrmals festgehalten und nach der Fototour das beste Ergebnis ganz in Ruhe ausgesucht werden – ein „Digic-5-Prozessor“, welcher auch für die Startzeiten von gerade einmal 2 Sekunden verantwortlich sein soll, macht’s möglich.

Werde das Außenleben der IXUS 125 HS betrachtet, falle unverkennbar der japanische Drang zum modischen Minimalismus auf. So lasse sich die Kamera ohne Frage als kompakt, handlich und übersichtlich bezeichnen, doch im Vergleich zu ihren Konkurrenten hat die 125-HS-Variante eine doch etwas magere Ausbeute an Funktionstasten zu bieten. So gehe die Anordnung der einzelnen Knöpfchen zwar schon nach kurzer Bedienungszeit in Fleisch und Blut über, doch wer Einstellungsoptionen erwarte, wie man sie bei hochwertigen (und auch kostspieligeren) Spiegelreflexkameras antrifft, dürfte von der IXUS 125 HS schnell einen Dämpfer verpasst bekommen, meinen die User. Zudem müssen stellenweise ellenlange Befehlsketten durchgeklickt und regelrechte Menüdschungel durchkämmt werden, bis die optimale Einstellung gefunden sei – ein, zwei Tasten mehr hätten hier wohl nicht geschadet. Im Großen und Ganzen falle die Handhabung der Kamera jedoch gut aus.

Äußerlich betrachtet sei zudem der eckige, beinahe schon quadratische, Rahmen etwas gewöhnungsbedürftig, doch die Platzersparnis der Linsenplattform mache die ungewohnte Form schnell wieder wett. Apropos Form: Die genauen Maße der Digitalkamera liegen bei 9,3 x 5,7 x 2 Zentimetern und das Gewicht bei 135 Gramm. Kompakt fällt die Kamera also allemal aus! Und auch farbtechnisch hat die IXUS 125 HS einiges zu bieten: Egal, ob in Blau, Rot, Gelb, Grün oder ganz klassisch in Silber – bei der Auswahl des Außenlacks stehen dem Käufer zahlreiche Modelle zur Verfügung, die sich mit ihren knalligen Farbmischungen gekonnt von der breiten Kameramasse abheben können. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Verarbeitung

Canons Knipse hinterlässt einen sauber verarbeiteten Eindruck und liefert den Kunden keinen Anlass zu Kritik. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Preis-/Leistungsverhältnis

Aktuell bekommt man die Canon für 0 (Preis derzeit nicht verfügbar) Euro im Online-Shop von Amazon. Wir meinen: Wer bei diesem Preis nicht zuschlägt, der ist selbst schuld. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Fazit

Mit der Canon IXUS 125 HS erhält der Käufer eine wirklich sehr ansehnliche Digitalkamera – sowohl optisch, als auch leistungs- und funktionstechnisch gesehen. So stellen insbesondere die kompakte Bauweise, die schlichtweg überzeugenden Aufnahmen und einige Zusatzoptionen deutliche Pluspunkte des Linsenwunders dar. Wunderlich fallen jedoch auch die Akkulaufzeiten und die teilweise umständlichen Bedienungselemente aus. Wir vergeben aufgrund von Kundenmeinungen und Produktbeschreibung insgesamt 4 von 5 Sternen. Bei Amazon finden wir derzeit 320 Kundenrezensionen, welche durchschnittlich 4.4 Sterne vergeben. Derzeit bekommt man das SL650 für 0 (Preis derzeit nicht verfügbar) Euro im Online-Shop von Amazon.

Neuen Kommentar verfassen

Haben Sie selbst Erfahrungen mit dem Modell Canon IXUS 125 HS gemacht, haben eine Frage dazu oder möchten unseren Lesern etwas mitteilen?