Canon PowerShot S110 Digitale Kompaktkamera Test

Canon PowerShot S110

Canon PowerShot S110

Unsere Einschätzung

Canon PowerShot S110 Test

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Einschätzung
Ausstattung
& Funktionen
Handhabung
& Fotoqualität
Verarbeitung
Preis-Leistung

Merkmale

  • 12,1 Megapixel, Canon CMOS Pro Sensor
  • DIGIC 5 Prozessor verbaut
  • 24mm Ultra-Weitwinkel-Objektiv an Bord
  • WLAN und GPS-Tagging möglich

Vorteile

  • Bildqualität
  • Autofokus recht schnell
  • JPEG und RAW
  • Touchscreen
  • Bedienung

Nachteile

  • Verzeichnung im Weitwinkel
  • Geotagging nicht möglich

Typ

Technische Daten

MarkeCanon
ModellPowerShot S110
Aktueller Preisca. 800 Euro
Maximale Auflösung12,0 Megapixel
Bildgröße4.000 x 3.000 Pixel
Video-Auflösung1.920 x 1.080 Pixel
Display3,0 Zoll, Touchscreen
Display-Auflösung461.000 Subpixel
Display schwenkbar-
Display-Helligkeit anpassbarmanuell
Sucher-
Bildsensor-TypCMOS
Bildsensor-Größe1/1,7 Zoll
Optisches Zoom5,0fach
Minimale Brennweite24 mm
Maximale Brennweite120 mm
Optischer BildstabilisatorLinse beweglich gelagert
Mindestabstand Makro3 cm
Lichtstärke Objektiv (Weitwinkel - Tele)1:2 - 1:5.9
Aufnahme-ModiAutomatik, Programm, Zeitvorwahl, Blendenvorwahl, Manuell
Aufnahme-Programme21 Motivprogramme, automatische Programmwahl
Panorama-ProgrammPanorama-Assistent
Minimale Verschlusszeit (Automatik)1/2.000 s
Maximale Verschlusszeit (Automatik)1,00 s
Minimale Verschlusszeit (Manuell)1/2.000 s
Maximale Verschlusszeit (Manuell)15 s
Blende (Automatik)2,0 - 8,0
Blende (Manuell)2,0 - 8,0
Einstellbare Blendenstufen (Av, M)13 Blendenstufen
Minimale Empfindlichkeit (ISO min)ISO 80
Maximale Empfindlichkeit (ISO max)ISO 12.800
Abmessungen99 x 59 x 27 mm
Gewicht200 Gramm

Besitzer einer Spiegelreflex-Kamera, die auf der Suche sind nach einer kleinen, leichten und technisch gut ausgestatteten Kompaktkamera mit der Möglichkeit, Aufnahmen in RAW zu machen, sollten sich die Canon PowerShot S110 einmal näher anschauen. Die S110 besteche vor allem mit Ihren vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten. Wir haben geschaut, was die Kunden auf Amazon sagen.

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Ausstattung

Auch bei diesem Modell aus dem Hause Canon gebe es den bewährten und äußerst hilfreichen Ring um das Objektiv, mit dem sich Zoom, Blende, Verschlusszeiten oder ISO komfortabel und schnell justieren lassen würden. Die Zuweisung der Funktion erfolge über die Taste „Ring Function“ auf der Rückseite. Dort befinde sich auch das Einstellungs-Wahlrad, das die Vierfach-Wippe umschließe. Im manuellen Modus lassen sich die Blende mit dem Objektivring und die Verschlusszeit mit dem Wählrad einstellen. Damit dürften auch die eingefleischten Besitzer einer Spiegelreflexkamera der Kompaktkamera etwas abgewinnen können, zumal die Kamera gute Aufnahmen im RAW-Format an den Tag bringt.

Neben der Aufnahme- und Wiedergabe-Taste vervollständigt die Menü-Taste die Bedienelemente auf der Rückseite. Die Navigation im Menü könne über die Vierfach-Wippe oder mit Hilfe des Einstellungs-Wahlrads erfolgen, was meistens deutlich schneller gehe, beispielsweise beim Blättern in der Galerie. Die Vierfach-Wippe ist mit nützlichen Funktionen wie dem Blitz, dem manuellen Fokus und der Belichtungskorrektur/WLAN belegt. Alles sei sehr durchdacht. Auf der rechten Oberseite der kleinen Kompaktkamera werde mit dem geriffelten Wahlrad der Modus gewählt: Auto, Programmautomatik, Motivprogramme für Einsteiger und die halbautomatischen Programme wie der Zeit- oder Blendenmodus sowie der manuelle Modus für erfahrene Anwender. Hier unterstütze übrigens das Safety-MF-System, eine Hilfe zur Fokussierung, die ebenso genau und sicher funktioniert wie der schnelle Autofokus. Daneben gebe es den Video-Modus mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten. Aufgezeichnet werde in Full-HD (1920 x 1080) mit 24 Bildern pro Sekunde und Stereoton. Darüber hinaus sei der Superzeitlupen-Modus noch recht interessant, wenn es gelte, schnell bewegende Objekte zu filmen. Die Wiedergabe erfolge hierbei in einer Art Superzeitlupe. Leider ist bei Aufnahmen ein wenig das Zoomgeräusch zu hören. Mit dieser Problematik hätten allerdings fast alle Kompaktkameras zu kämpfen. Ein Filmtagebuch mit 4-Sekunden-Schnipsel ergänzt die umfangreiche Palette der Modi. Panoramafotos würden mit Hilfe eines Stitching-Assistenten erstellt werden, aber die endgültige Montage erfolgt immer am Computer. Zusätzlich biete die S110 ein HDR-Programm sowie eine Serienbildfunktion mit 10 Aufnahmen pro Sekunde in der höchsten Auflösung.

Neben dem Modus-Wahlrad ist der Zoom-Regler, der im Wiedergabe-Modus zum Verkleinern und Vergrößern diene, und links darunter der kleine Ein- und Ausschalter. Ganz links befinde sich der Blitz, der bei entsprechender Einstellung im Menü automatisch ausklappe, falls notwendig. Beim Halten der Kamera mit zwei Händen und aktiviertem Blitz passiere es hin und wieder, dass der Zeigefinger also versehentlich das Ausklappen verhindere. Hier müsse man sich erst eben dran gewöhnen. Werde der Blitz nicht mehr gebraucht, lasse er sich mit etwas Druck wieder zurück in das Gehäuse befördern.

Das Fach für den Akku und eine Speicherkarte im SD-, SDHC- oder SDXC-Format befinde sich an der Unterseite. Auf einem Stativ stehend, lasse sich das Akkufach jedoch nicht öffnen. Im Alltag reiche der Akku für etwa 200 Aufnahmen, bei häufiger Nutzung des Blitzes seien es weniger. Hier empfehle es sich, einen Ersatzakku mitzuführen. Positiv falle auf, dass das Stativgewinde der optischen Achse der Kamera entspricht – dies sei sehr gut im Hinblick auf Panoramaaufnahmen. Der USB- und HDMI-Anschluss sei auf der rechten Seite unter einer schwer zu öffnenden Klappe untergebracht. Die Menüführung wirke klar und übersichtlich strukturiert – und doch lasse es sich mit Hilfe des neuen Touchscreens schneller navigieren. Der Touchscreen reagiere präzise und schnell. Neben der Möglichkeit, die Gitterlinien einzublenden, lasse sich eine elektronische Wasserwaage nutzen, um die Kamera gerade auszurichten. Das 3-Zoll-Display löse mit 461.000 Bildpunkten auf und bietet ein scharfes, kontrastreiches und farbenfrohes Bild. Auch bei Sonnenschein lasse sich darauf noch etwas erkennen.

Gegenüber der S100 ist das GPS nicht mehr an Bord, dafür aber WLAN. Geotagging scheint nun nur noch über eine WLAN-Verbindung mit einem Smartphone möglich. Wer gerne die Bilder direkt in die Sozialen Netzwerke hochladen möchte, müsse zunächst die mitgelieferte Software auf dem heimischen Computer installieren und dort die Kamereinstellungen festlegen. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Handhabung und Fotoqualität

Für eine sehr gute Bildqualität sorge ein 1/1,7-Zoll-CMOS-Sensor, der mit 12 Megapixel auflöst und perfekt mit dem bewährten und leistungsstarken Canon Digic-5-Prozessor zusammenarbeite. Das Objektiv biete eine Brennweite von 24 bis 120 Millimeter. Positiv sei die hohe Lichtstärke der Linse von F2,0 im Weitwinkelbereich trotz geringer Verzeichnungen. Im Telebereich falle die Lichtstärke auf F5,9 ab. Die User konnten keinen gravierenden Schärfeabfall von der Bildmitte zum Bildrand feststellen und auch die Vignettenbildung halte sich in Grenzen. Unerwünschte Farbsäume seien allenfalls am Bildrand zu erkennen – das allerdings nur bei offener Blende und im Weitwinkelbereich. Die Bildschärfe scheint sehr gut, zumindest bis ISO 1600. Danach falle die Bildschärfe stark ab, außerdem nehme das Bildrauschen deutlich zu. Obwohl die S110 eine Lichtempfindlichkeit von 80 bis 12.800 biete, seien die Ergebnisse über ISO 1600 eher unbefriedigend aber auch komplett übertrieben. Die Darstellungsmöglichkeiten zwischen dem hellsten und dem dunkelsten darstellbaren Bereich scheinen in Ordnung, auch der Weißabgleich funktioniere einwandfrei.

Die Tonwertübertragung scheint auf eine „shoot-to-print“-Kamera ausgerichtet und zeige dementsprechend besonders farbintensive Aufnahmen mit einem hohen Kontrast – dennoch sind die User alles in allem von der Bildqualität und der Farbtreue absolut überzeugt worden. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Verarbeitung

Das schlichte Metallgehäuse mit den leicht abgeschrägten Kanten erwecke nicht gerade den Eindruck, eine Kompaktkamera der gehobenen Klasse in den Händen zu halten, doch der Eindruck täusche. Es gibt sie in der Farbe Schwarz und in einer edel und elegant wirkenden Kombination aus Weiß und Silber. Auf der Rückseite habe Canon die gummierte Fläche rechts oben für den Daumen gegenüber dem Vorgängermodell S100 deutlich vergrößert und einen Wulst in das Gehäuse integriert. Dadurch sei die Haptik der 200 Gramm leichten Kompakten sehr gut. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Preis-/Leistungsverhältnis

Aktuell bekommt man die Canon für 800 Euro im Online-Shop von Amazon. Keine Frage, am aktuellen Preis gibt es von den Kunden nichts auszusetzen, denn diesen sei die Cam aufgrund ihrer Haptik und Bedienerfreundlichkeit wert. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Fazit

Die Canon PowerShot S110 überzeugt mit einer eleganten Schlichtheit und einer unglaublich umfangreichen Ausstattung. Sowohl Einsteiger als auch erfahrene Anwender können mit dieser Kompaktkamera qualitativ absolut hochwertige Aufnahmen erstellen. Darüber hinaus sprechen für die Kamera: Der schnelle Start bei der Videoaufnahme, das Full-HD-Format, gute Aufnahmen auch bei schlechteren Lichtverhältnissen und der manuelle Modus mit der Ringsteuerung sowie der Touchscreen. Wir vergeben aufgrund von Kundenmeinungen und Produktbeschreibung insgesamt 4 von 5 Sternen. Bei Amazon finden wir derzeit 425 Kundenrezensionen, welche durchschnittlich 4.2 Sterne vergeben.

6 Kommentare und Erfahrungen

  1. Uwe Czybik am 15. September 2016

    Die Kamera war nach 2,5 Jahren defekt. Der in den Kundenrezensionen bereits mehrfach beschriebene Objektivfehler ist auch bei mir aufgetreten. Eine Reklamation und Reparatur auf Kulanz bei Canon wurde abgelehnt. Angeblich ist bei Canon kein Objektivfehler bei dieser Kamera bekannt. Sehr auffällig ist, dass der Fehler fast immer kurz nach Ablauf der zweijährigen Garantie auftritt. Deswegen habe ich keinerlei Vertrauen mehr in Canon Produkte und werde mir ab sofort nie wieder Canon Produkte kaufen.

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    • Holger Wolfers am 16. Oktober 2016

      Ich schließe mich, aus eigener Erfahrung, vollkommen diesem Kommentar an.

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  2. Wolfgang W. Pelikan am 20. Dezember 2016

    Auch bei meiner S 110 hat der zitierte Objektivfehler nach etwa 2,5 Jahren zu einem Totalversagen der Kamera geführt. Leider konnte ich nach dem Versagen des Objektivs auch die in der Kamera bereits gespeicherten Aufnahmen nicht mehr überspielen…

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  3. Alex am 3. Januar 2017

    Bei mir dasselbe. Objektivfehler nach knapp 3 Jahren. Zudem Gehäuse eingedellt u Touchscreen angesprungen, trotz schonender Behandlung u Schutztasche. Canon-Kulanz Fehlanzeige. Zudem mein Preis i Dez 2013 bei 250€, jetzt wohl knapp 700€, unglaublich.

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  4. Robert am 22. März 2017

    Meine weisse S110 hatte auch diesen Objektivfehler nach etwa 2.5 Jahren. Und das mitten in den Ferien!!! Nie mehr Canon!!!

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  5. Theo Bachmann am 15. Juni 2017

    Ich hatte Glück. Bei mir ist der “Objektivfehler” erst nach ca. 3 1/2 Jahren “aufgetreten”. Die Kamera war bis dahin absolut top. Ich hatte sie gekauft 2 Monate nachdem sie sich eine Bekannte gekauft hatte und die Kamera alles hatte, was ich von einer Kompaktkamera erwartete. Ihre S110 hat sich fast exakt 2 Monate vor meiner S110 ebenfalls mit “Objektivfehler” verabschiedet. Zufall?

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