Sony DSC-RX100 III Digitalkamera Test

Sony DSC-RX100 III

Sony DSC-RX100 III

Unsere Einschätzung

Sony DSC-RX100 III  Test

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Einschätzung
Ausstattung
& Funktionen
Handhabung
& Fotoqualität
Verarbeitung
Preis-Leistung

Merkmale

  • 20,2 Megapixel Exmor R CMOS Sensor
  • 24-70mm Carl Zeiss Vario Sonnar T* Objektiv (F1.8-F2.8)
  • 180° schwenkbares Display
  • Inkl. WiFi/NFC- Funktion

Vorteile

  • Bildqualität
  • Lichtstarkes Objektiv
  • Elektronischer Sucher
  • Starker Autofokus

Technische Daten

MarkeSony
ModellDSC-RX100 III
Aktueller Preisca. 569 Euro
Maximale Auflösung20,0 Megapixel
Bildgröße5.472 x 3.648 Pixel
Video-Auflösung1.920 x 1.080 Pixel
Display3,0 Zoll
Display-Auflösung1.229.000 Subpixel
Minimale Empfindlichkeit (ISO min)ISO 125
Maximale Empfindlichkeit (ISO max)ISO 12.800
Abmessungen102 x 58 x 41 mm
Gewicht290 Gramm

Mit der DSC-RX100 III präsentiert Sony die dritte Generation seiner erfolgreichen Kompaktkamera. Die technische Ausstattung verspricht Top-Ergebnisse für ambitionierte Hobbyfotografen, die ihre DSLR-Kamera gelegentlich zu Hause lassen wollen. Preislich spielt die kleine Kompakte in der Liga guter digitaler Spiegelreflexkameras. Ob sie ihr Geld wert ist, haben wir durch einen Check der Kundenbewertungen auf Amazon überprüft.

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569,01 €

Ausstattung

Die DSC-RX100 III von Sony hat eine Auflösung von 20 Megapixeln und einen 1-Zoll-CMOS-Bildsensor. Damit sind Bildaufnahmen von bis zu 5.472 x 3.648 Pixeln und Videoaufnahmen mit bis zu 1.920 x 1.080 Pixeln möglich. Full-HD-Videos werden mit 50 Bildern pro Sekunde, Stereo-Ton und einer Bitrate von 50 MBit aufgenommen. Bei einer Videoauflösung von 720 p seien es sogar 100 Bilder pro Sekunde. Hierzu sei jedoch eine SDXC-Karte mit XAVC-S-Unterstützung und mindestens 64 GB Speichergröße notwendig. Die Ton-Qualität des Mikrofons sei überraschend gut, auch wenn die Tonquelle einige Meter entfernt sei. Eine absolute Neuheit ist der elektronische Sucher, der platzsparend im kompakten Gehäuse verbaut wurde und bei Bedarf ausfahre. Hierfür sei ein Schieberegler zuständig, der die Kamera beim Ausfahren des Suchers automatisch einschalte. Am Sucher selbst lasse sich die Dioptrinzahl einstellen. Etwas unpraktisch sei die Tatsache, dass sich die Kamera beim Einfahren auch direkt wieder abschalte. Von den Entwicklern mit Sicherheit gut gemeint, sei dies im Alltag eher hinderlich, insbesondere wenn man im Anschluss die Bilder gleich betrachten möchte. Alternativ stehe ein scharfes und farbtreues 3-Zoll-Display zur Verfügung, dass klappbar und um 180 Grad drehbar sei, sodass es sogar bequem möglich werde Selbstporträts zu schießen.

Das Display verfüge nicht über eine Touch-Funktion, die aufgrund der ansonsten einfachen Bedienung aber auch nicht notwendig erscheine. Dafür sei die Display-Helligkeit nicht nur manuell, sondern auch automatisch anpassbar, je nach Lichtverhältlnissen. Ein Blitzschuh fehlt leider. Auch wenn der eingebaute Klappblitz bis zu einer Reichweite von rund 6,5 Metern ausreiche, wurde hier am falschen Ende gespart, was vor allem Profis abschrecke. Neben einem USB 2.0 Anschluss zum Laden und zur Datenübertragung verfügt die Kamera, durchaus zeitgemäß, über WLAN und die Möglichkeit sie per HDMI direkt an einen HD-Fernseher anzuschließen, um Bilder direkt zu betrachten. Zur Auswahl stehen neben zahlreichen Möglichkeiten für manuelle Aufnahmen und zwei verschiedenen Automatikmodi sowie 18 Motivprogramme. Wir vergeben 4.5 von 5 Sternen.

Handhabung und Fotoqualität

Die Bildqualität der DSC-RX100 III von Sony sei für eine Kamera dieser Größe beeindruckend. Bei nahezu allen Lichtverhältnissen werden die Aufnahmen sehr scharf und vor allem für eine Kompaktkamera sehr detailreich, schreiben die Kunden auf Amazon erfreut. Brennweiten von 24 bis 70 Millimetern und kurze Verschlusszeiten, auch bei wenig Licht, zeichnen Sonys Kompaktkamera aus. Vor unscharfem oder entferntem Hintergrund würden die Motive sehr gut freigestellt. Die Linse weise kaum Abbildungsfehler auf und auch im Tele-Bereich sei der Schärfeverlust sehr gering. Zu den Rändern hin nimmt die Schärfe zwar etwas ab, jedoch präsentiere sich die Kamera im Vergleich zu anderen Kompakten auch hier als sehr gut. Bis ISO 3.200 sei die Bildschärfe darüber hinaus sehr konstant und erst danach sei ein leichtes Bildrauschen zu erkennen. Die minimale Lichtempfindlichkeit liege bei ISO 125, die maximale bei ISO 25.600. Im Vergleich zur Vorgängerin wurde der Zoom zwar auf 2,9-fach verringert, allerdings wurde die Lichtstärke deutlich erhöht (F1,8-2,8). Der Fünf-Achsen-Bildstabilisator des Zooms sorge dafür, dass eigentlich keine Aufnahme mehr verwackeln kann. Der leistungsstarke Autofokus arbeitet mit 25 Messpunkten und sei so schnell, dass sich die Kamera auch für spontane Schnappschüsse eigne. Der Bionz-X-Prozessor sei dabei so schnell, dass zügige Serienaufnahmen mit unbegrenzt vielen Fotos möglich seien.

Dank sanft gerundeter Kanten liege die DSC-RX100 III recht gut in der Hand, auch wenn die Griffigkeit durchaus besser sein könnte. Lediglich eine kleine Fläche für den Daumen sei gummiert, einen Handgriff wie bei größeren Kameras suche man vergeblich, was natürlich an der schmalen Verarbeitung liege im Gegensatz zu eher klobigen DSLR Kameras. Alle Tasten seien gut zu erreichen – selbst große Hände dürften keine Schwierigkeiten bei der Handhabung bekommen. Mit Maßen von 102 x 58 x 41 Millimetern (B x H x T) und einem Gewicht von lediglich 290 Gramm, passe die kompakte Digitalkamera sogar in die Hemdtasche und werde somit zum alltäglichen Begleiter.

Die Akkuleistung der DSC-RX100 III sei leider nicht besser als bei ihrer Vorgängerin und reiche für 160 bis 500 Auslösungen sowie rund 100 Videominuten. Bei häufigem Gebrauch, beispielsweise im Urlaub, müsse sie demnach abends wieder geladen werden. Der Akku wird hierbei per USB 2.0 Kabel direkt in der Kamera aufgeladen und müsse nicht etwa vorher entnommen werden. Wir vergeben 4.5 von 5 Sternen.

Verarbeitung

Das schwarze Magnesiumgehäuse der DSC-RX100 III von Sony wirkE auf den ersten Blick sehr hochwertig und fühle sich auch so an. Vom Aussehen her erinnere das minimalistische Design schon beinahe an hochwertige analoge Kompaktkameras. Spaltmaße seien nirgends zu erkennen und das Gehäuse sei gegen Kratzer und Stöße recht robust. Wir vergeben 4.5 von 5 Sternen.

Preis-/Leistungsverhältnis

Aktuell bekommt man die DSC-RX100 III für 569 Euro im Online-Shop von Amazon. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist alles in allem als fair zu bezeichnen, ein Schnäppchen ist die Cam wie ihr Vorgänger allerdings nicht. Wir vergeben 4 von 5 Sternen.

Fazit

Sonys DSC-RX100 III hält was sie auf dem Papier verspricht. Für sein Geld bekommt man eine sehr kompakte Digitalkamera, die es, was die Bild- und Videoqualität angeht, mit größeren Bridge-, Reisezoom- oder DSLR-Kameras aufnehmen kann. Insbesondere die Bildqualität ist auf DSLR-Niveau, was vor allem am lichtstarken Objektiv liegt. Innovativ ist vor allem der hochauflösende elektronische Sucher, der aus dem kleinen und kompakten Gehäuse ausfährt und an das Ein- und Ausschalten gekoppelt ist. Ein leistungsstarker Autofokus und schnelle Serienaufnahmen für unbegrenzt viele Fotos komplettieren den positiven Gesamteindruck. Die Verarbeitungsqualität der Sony DSC-RX100 III ist über jeden Zweifel erhaben. Lediglich Kleinigkeiten, wie etwa der fehlende Blitzschuh oder die fehlende Griffigkeit des Gehäuses, trüben das ansonsten sehr gute Vergleichsergebnis der Kompaktkamera. Auch wenn die Akkuleistung kaum besser ist als bei der Vorgängerin, ist sie immer noch vollkommen ausreichend, um einen ganzen Tag lang unterwegs zu fotografieren. Wir vergeben aufgrund von Kundenmeinungen und Produktbeschreibung insgesamt 4.5 von 5 Sternen. Bei Amazon finden wir derzeit 244 Kundenrezensionen, welche durchschnittlich 4.2 Sterne vergeben.

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